Nachdem der gestrige Tag sehr anstrengend war, wollten wir heute einen entspannten Strandtag machen. 🏖️😌
Dazu fuhren wir weiter in den Norden zum Whangapoua Beach. Direkt nebenan gab es einen Campingplatz – sehr spartanisch, jedoch mit Duschen und Plumpsklos. 🚐🧼
Angekommen haben wir zuerst einmal unsere Wäsche mit der Hand gewaschen – natürlich mit dem Rei-Reisewaschmittel aus Deutschland. Unsere provisorische Wäscheleinenkonstruktion über Baum und Van hat erstaunlicherweise gut gehalten. 🧺🌳
Wir haben beide ein wenig Sascha-Huber- & Pamela-Reif-Workouts durchgezogen und dann ging es auch schon ab ins Meer. 🏋️♂️🌊
Am Campingplatz war nur ein älteres Paar, welches sich dann gegen Mittag auf das Festland mit der Fähre begeben hat. Der Herr hat uns seine Prospekte über die Insel mit tollen Tipps & Facts gegeben & seine Frau zwei Softdrinkdosen geschenkt – sehr nett von den beiden. Im Prospekt war geschrieben, dass etwas 1200 Menschen auf der Insel leben, dass es keine öffentlichen Mülleimer gibt, weil alles wieder aufs Festland geschifft werden muss, und jeder selbst für seinen Müll sorgen solle. Des Weiteren leben die Menschen hier alle autark, d.h. sie heizen Ihr Wasser / speichern Ihren Strom mit Sonnenenergie. 🧃🙂
Wir kamen ins Gespräch, und die beiden hatten eine ähnliche Campervan-Größe wie wir. Sie haben erzählt, in ihren Zwanzigern hatten sie auch eine Reise durch Europa mit einem Van gemacht, aber die beiden selbst sind Einheimische. 🚐🌍
Nachdem die beiden verschwunden waren, hatten wir zum ersten Mal in unserem Leben einen riesigen Privatstrand ganz für uns alleine. Das Wasser blieb auf den ersten geschätzten 800 Metern erstaunlich flach – vermutlich aufgrund der deutlich sichtbaren Gezeiten. 🌅
Wir gingen bis nach draußen, dort waren dann die richtigen Wellen. Wir konnten noch gerade so unser Auto sehen. Die Sonne war sehr stark – deshalb war es gut, einen Regenschirm umfunktioniert als Sonnenschirm dabei zu haben. Trotz zahlreichem Eincremen haben wir uns beide ordentlich verbrannt. In Neuseeland ist die Ozonschicht dünner als in anderen Teilen der Welt, deshalb sollte man dort umso mehr auf das Eincremen achten. Ich hatte mich drei Mal mit einer UV-50-Creme eingecremt – die Füße und die Oberschenkel habe ich wohl vergessen – autsch. 🔥😬
Der Tag war richtig angenehm & entspannt für uns – endlich mal durchatmen. Am Abend haben wir noch in den Sternenhimmel geguckt – man spricht auch von der Dark Sky Sanctuary also ein abgelegener, besonders geschützter Ort mit extrem wenig bis keine Lichtverschmutzung, an dem der natürliche Sternenhimmel in außergewöhnlicher Klarheit erhalten ist.
Für morgen haben wir wieder etwas mehr geplant. 🗺️🙂
Ciao Kakao 👋🍫


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