Der Lake Taharoa ist der größte der drei Kai-Iwi-Seen. Es sind klare, natürliche Dünenseen, die sich in alten Sanddünenmulden durch Regen- und Grundwasser gebildet haben. An diesem Wochenende waren einige Familien dort, um zu baden, Jetski zu fahren, zu kajaken und andere Wassersportarten auszuprobieren. Das Wetter war heute wieder durchwachsen. Die deutsche Bürokratie ließ mich nicht aus, deshalb musste ich mich darum kümmern, während Mone einmal um den See getrekkt ist. Dabei hat sie immer mal wieder eine Nicht-schön-Wetter-Wolke mit ein paar Regentropfen erwischt. Wie es so schön heißt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. 🌦️
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Am frühen Nachmittag fuhren wir weiter – durch das hügelige Neuseeland, vorbei an Kühen, Schafen und weiten Wiesen. Die Häuser waren dort sehr weit verstreut, und weit und breit gab es keine Tankstellen oder Geschäfte – nur Landschaft pur. Ein heftiger Kontrast zur Ostküste. 🐑⛰️
Wir fuhren den Campingplatz an – fünf Minuten vor dem letzten Check-in. Dort hieß es erst einmal: kein Strom, keine warmen Duschen usw., da der Strom ausgefallen war. In der Zwischenzeit machten wir unseren Camper standfest, aßen etwas und bemerkten dann, dass der Strom doch wieder da war. Der Campingplatz war wirklich toll – alles ziemlich neu. Die Frau im Office meinte, es gäbe ihn erst seit acht Jahren. Und das war’s auch: Mone gönnte sich nach der anstrengenden Autofahrt eine der längsten „kostenlosen“ Warmduschen seit Langem. 🚿😊



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