Ha, erwischt 😄 – bei uns war das Wetter leider nicht so perfekt wie auf dem berühmten Titelbild. Das Foto zählt zu den bekanntesten Aufnahmen des Mt. Taranaki und zeigt ihn in absoluter Bilderbuchform (gestohlen von hier). Unser Tag dort sah etwas rauer aus, aber genau das machte ihn auch besonders 🌫️⛰️
Wir starteten unsere Wanderung gegen 09:30 Uhr und folgten dem Weg stetig nach oben. Zunächst ging es über endlose Holztreppen durch dichten Regenwald – ja, tatsächlich handelt es sich hier um gemäßigten Regenwald mit Farnen, Moosen und hohen Bäumen 🌿🌳. Die Stufen nahmen kein Ende. Nach etwa 45 Minuten fragten wir uns ernsthaft, wie lange das wohl noch so weitergeht. Keine Aussicht, dafür schwül-warm vom Laufen.😮💨🥾
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Nach ungefähr einer Stunde wurde es plötzlich heller, der Wald lichtete sich – und schlagartig auch richtig windig 🌬️. Ganz wie angekündigt: oben waren Böen von bis zu 60 km/h vorhergesagt. Genau aus diesem Grund entschieden wir uns für die einfachere Route und gegen einen größeren Rundweg. Sicherheit geht vor 🌧️⚠️
Oben angekommen stand eine nagelneue Hütte, perfekt für eine kurze Pause 🛖🥙. Wir aßen unsere Wraps und machten uns anschließend auf die letzten paar hundert Meter zum berühmten Aussichtspunkt auf: den Pouakai Tarn. Dieser kleine Bergsee ist weltbekannt, weil sich der Mt. Taranaki bei Windstille darin perfekt spiegelt. 📸💧
Der Mt. Taranaki selbst ist ein nahezu symmetrischer Stratovulkan, oft mit dem Fuji in Japan verglichen. Seine perfekte Kegelform ist das Ergebnis gleichmäßiger Lava- und Ascheschichten über Tausende von Jahren 🌋. Der letzte größere Ausbruch fand 1854 statt, kleinere Aktivitäten hielten bis etwa 1861 an. Der Vulkan gilt als aktiv, auch wenn er aktuell ruhig ist. 😯🔥
Der Ausblick war zwar nicht so makellos wie auf dem berühmten Foto, aber wir hatten Glück: Die schneebedeckte Spitze zeigte sich immer wieder kurz durch die Wolken ❄️☁️. Für mich bleibt er trotzdem der perfekte Berg – einfach unglaublich ästhetisch, kraftvoll und irgendwie… sexy 😍⛰️
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Am Ende standen 14 Kilometer auf der Uhr – ein guter Beweis, dass wir wirklich dort waren 💪📍. Danach machten wir uns auf den Weg nach Whanganui und belohnten uns zum Abschluss des Tages mit einem dicken Rindersteak 🥩😌






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