Māori Village & Water Rafting

Was wir heute erlebt haben…

Morgens haben wir erstmal umgeparkt, um die Stromversorgung am Campingplatz zu testen, denn unser Kühlschrank wollte immer noch nicht richtig funktionieren und die Batterien luden auch nicht. Leider ohne Erfolg – das Ding macht weiterhin, was es will. 🔌😅

Weiter ging’s zum Māori-Zentrum Te Puia. Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt und starteten mit einigen allgemeinen Hintergründen zur Māori-Kultur. Wir liefen oberhalb der Studentenwerkstatt vorbei, wo Holz und Stein kunstvoll bearbeitet werden. Uns wurde erklärt, wie traditionelle Kleidung hergestellt wurde – unter anderem aus Harakeke, dem neuseeländischen Flachs. Eine Pflanze mit enormer Bedeutung, früher genutzt für Kleidung, Taue, Schnüre und sogar Medizin. 🌿🏺

Danach konnten wir noch einige beeindruckende Werke der Studierenden ansehen. Die Einnahmen fließen direkt in Stipendien für die Māori-Universität und dienen der Erhaltung des Zentrums sowie der Kultur. Ganz unerwartet kamen wir dann an einem Nachtraum vorbei – und tatsächlich konnten wir wieder einen Kiwi sehen. Einfach magisch, die kleinen tapsigen Dinger. 🐦✨

Anschließend ging es weiter zu den sprudelnden Schlammpools und Geysiren. Te Puia beherbergt den berühmten Pōhutu-Geysir, den größten aktiven Geysir der südlichen Hemisphäre. Er schießt mehrmals täglich bis zu 30 Meter hoch in die Luft. Der brodelnde Schlamm entsteht durch geothermische Hitze, die das Wasser und die Mineralien unter der Oberfläche aufkocht. Spätestens da war klar, warum Rotorua so intensiv nach „faulen Eiern“ riecht – Schwefel lässt grüßen. Trotzdem ein absolut faszinierender Anblick. 🌋💨

Zurück ging’s dann entspannt mit der kleinen Elektrobahn, bevor wir uns noch eine Māori-Aufführung im Gemeinschaftshaus ansahen. Das war definitiv unser beider Highlight – Gesang, Haka und Geschichten, richtig eindrucksvoll. 🎶🔥

Da es mittlerweile schon Mittag war, gönnten wir uns dort ein klassisches „Traditional Hangi Meal“. Wir teilten uns eine bunte Mischung aus einer anderen Art Kumara, Kartoffeln, Mais, weiterem Gemüse und einem Hähnchenschenkel. Dazu gab’s Donutbällchen in einer richtig deftigen Soße. Als Beilage wurde Sage & Onion Stuffing serviert – eine herzhafte, im Ofen gebackene Brotfüllung mit Zwiebeln und Salbei. 🍽️😋

Um den Tag nicht zu ruhig ausklingen zu lassen, sind wir direkt zum 7-Meter-Wild-Water-Rafting gedüst – nur ein paar Minuten entfernt. Vorher aber noch schnell einkaufen… und da fiel uns ein: Wir haben Erbsen und Zucchini eingefroren, um damit die Lebensmittel zu kühlen, weil der Kühlschrank zickt. Improvisation auf höchstem Camper-Niveau. 🧊😂

Das Rafting selbst war super spaßig, aber für mich irgendwie gar nicht so der Adrenalinkick, den ich erwartet hatte. Dort trafen wir zwei Deutsche, richtig nett, die uns sogar einen Espresso aus ihrer Mokka ausgegeben haben. Perfekter Abschluss für einen ziemlich abwechslungsreichen Tag. 🚣‍♂️☕️

Unser gesamter Trip in Neuseeland

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