Wieder aufgewacht an einem echten Lost Place. Es war noch immer kein Mensch zu hören, weder zu sehen – absolute Stille. Morgensport und dann ging’s auch schon los. Wir hatten kein Netz, also fuhren wir weiter, raus aus dem Dschungel. 🌫️🌿🏃♂️📵🚐
Wie es der Zufall wollte, hatten wir am nächsten Panoramaplatz plötzlich Empfang. Och nööö… die einzige Wanderroute war einfach mal wieder 30 Minuten zurück. Kurzes Überlegen – na ja, genau dafür waren wir ja hier. Also umgedreht. Schotter über Schotter und ja, das Auto war danach wieder komplett eingestaubt. 📶🌄🤦♂️⏪🚙💨
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Aber endlich: der langersehnte 2-Stunden-Track. Endlich gehen, endlich wandern. Es ging hoch zum Lake Waihareiti. Oben hatte man das Gefühl, als wäre hier irgendwann einmal etwas für Touristen geplant gewesen, das dann aber niemand mehr genutzt hat. Ein paar alte Paddelboote standen herum, sonst nichts. Glasklares Wasser, absolute Ruhe – und wir ganz allein. 🥾⛰️🌊🛶✨
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Beim Abstieg kamen uns vier Leute entgegen. Sie erzählten, dass man noch etwa drei Stunden weiter um den See zu einer Hütte laufen könne, in der man übernachten kann. Von dort aus soll der Sonnenaufgang traumhaft sein. Wir hatten mittlerweile schon zwei Sonnenaufgänge hinter uns – und außerdem keinen Schlafsack. War also okay so. Der Track war trotzdem wunderschön. 👋🏠🌅😅🌲
Nach einer kurzen Stärkung ging es wieder zurück auf den Schotterweg. Oh Gott, dieser Weg war wirklich eine Zumutung. Nur Bäume, Staub und Gerüttel. Wir haben den Staub regelrecht eingeatmet – obwohl alle Fenster geschlossen waren. Mir hat es dort ehrlich gesagt nicht so gut gefallen. Ich hatte mir vorgestellt, näher am See zu sein, aber stattdessen fuhr man die ganze Zeit erhöht um ihn herum, ohne wirklich einen guten Blick zu haben. Sei’s drum – ruhig war es trotzdem und als Erfahrung war es das wert. 🥪🚗🌳💨😷🤷♂️
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Nach weiteren drei Stunden Autofahrt dann endlich wieder Zivilisation: Autos, Menschen, Kühe, Schafe und eine normale Straße mit weitem Blick und nicht nur bis zum nächsten Baum. Was für eine Erleichterung. 🚗👨👩👧👦🐄🐑😮💨
Wir fuhren direkt nach Taupo. Dort füllten wir unser Fahrzeug wieder mit Wasser auf und konnten glücklicherweise auch den Camper abspritzen. Wahnsinn, wie verstaubt alles war – nicht nur außen, sondern auch innen. Obwohl wir nie ein Fenster geöffnet hatten, war einfach alles staubig. Erstmal putzen. 🗺️🚿🚐😳🧽
Danach waren wir wirklich durch und fuhren auf den freien Campingplatz. Wow – extrem viele Menschen, richtig viele Camper. Während wir zu Abend aßen, kamen ständig neue Vans vorbei. Überraschung: jedes Mal wieder eine Staubwolke. Naja, wir hatten uns inzwischen fast schon daran gewöhnt. 🏕️🚐🍽️💨😌
Der Camper stand dann auch noch leicht schief, weshalb wir eine neue Schlafposition ausprobierten. Spoiler: keine gute Idee. Wir haben beide richtig schlecht geschlafen. 🛏️📐😴❌






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