Huka Falls

Was wir heute erlebt haben…

Müder Vormittag, aber es gibt keine Ausreden. Die letzten Tage saßen wir viel im Auto, also stand heute direkt am Morgen Bewegung an: eine Runde zu den Huka Falls. Der Track ging etwa 11 Kilometer von unserem Campingplatz aus. Wir liefen los über einen richtig schönen Waldweg und waren nach etwa 30 Minuten an den Fällen. Uff – das Wasser rauschte nur so. Mone fand heraus, dass hier rund 220.000 Liter Wasser pro Sekunde durch den Wasserfall schießen. Absolut gigantisch. Auch die Farbe des Wassers war irre – dieses milchige Türkis sieht man nicht alle Tage. Schon am Morgen waren viele Menschen da, also ging’s für uns direkt weiter. 🌊😲📸

Wir liefen noch eine Runde entlang des Flusses. Von hinten kamen immer wieder Mountainbiker angerauscht – im Nachhinein war das eher eine Mountainbike-Strecke als eine klassische Wanderroute. Auffällig: viele Fahrer waren in ihren 50ern oder 60ern unterwegs. Richtig cool, meist mit E-Bikes. Generell ist Tãupo extrem gut für Radfahrer ausgebaut. Mountainbiken scheint hier wirklich ein Ding zu sein – durch Wälder, am See entlang, überall Trails. 🌲🚵‍♀️😎

Danach ging’s für uns in die Stadt. Ein bisschen Tãupo erkunden. Ich suchte mir direkt den erstbesten Kaffeeshop – meine Bialetti hatte ich nämlich im Halbschlaf geschrottet. Kein Wasser eingefüllt, Henkel geschmolzen, Aluminium verfärbt. Lieber nicht mehr benutzen. Ich hab mich sooo geärgert – wie konnte das bitte passieren? Ich schiebe es ganz klar darauf, dass ich an dem Tag einfach nicht fit war. Aber: Jackpot. Es gab eine neue Bialetti – diesmal etwas größer, damit sie für uns beide reicht. Dazu noch ein Special mit Tasche und 100 g Bialetti-Kaffee. Happy End. Da uns beiden der Kaffee trotzdem noch fehlte, gingen wir ins nächste Café direkt nebenan. Mone hatte so harten Koffeinentzug, dass sie sich zwei Cappuccino hintereinander bestellte. Mir reichte einer, um meine miese Laune loszuwerden. ☕☕😵‍💫➡️🙂

Tãupo ist wirklich eine richtig schöne Stadt. Lebendig, angenehm voll, einfach gute Stimmung. Erst war Rotorua mein Favorit, aber inzwischen liegt Tãupo vorne – auch wenn die beiden Städte gar nicht so weit auseinanderliegen. 🏙️🌊😊

Viel mehr passierte dann auch nicht mehr. Wir fuhren zu einem anderen Campingplatz direkt am See, machten es uns gemütlich und richteten uns ein. Relativ schnell fing es an zu regnen. Und natürlich: die frisch ausgetauschte Dachbelüftung war undicht. Es tropfte rein. Nicht kurz – sondern stundenlang. Naja, nicht schlimm, einfach weitermachen. 🌧️😐💧

Abends spielten wir noch eine Runde Face to Face, ein Spiel, das ich von Mones Eltern geschenkt bekommen habe. Die erste Runde war schnell vorbei, die zweite ging bis zur letzten Karte. Richtig cooles Spiel, braucht Hirnschmalz. Wer gewonnen hat? Könnt ihr euch denken – verraten wird nichts. 🎲🧠😏

Bis dahin, guts Nächtle. 🌙😴

Unser gesamter Trip in Neuseeland

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