Auckland

Was wir heute erlebt haben…

Die erste Nacht im Camper ist überstanden. Es hat die ganze Nacht sehr stark geregnet – denn der Jetlag hat uns direkt in den Schlaf gebeamt. 😴🌧️ Unser heutiges Ziel war es, Auckland zu besichtigen. Wir wissen, Neuseeland ist für seine Landschaften bekannt und nicht für seine Städte, dennoch ließen wir uns davon nicht aufhalten. 🌿

Auckland ist eine Hafenstadt, deshalb war es auch sehr windig. 💨Glücklicherweise hat es tagsüber nicht geregnet. Wir sind am Sky Tower vorbei direkt an den Hafen gelaufen. Der Sky Tower ist der höchste freistehende Turm der südlichen Hemisphäre.

Am Hafen haben wir uns einen Kaffee gegönnt und uns den Viaduct Harbour angesehen. Das Viaduct ist – anders als der Name vermuten lässt – keine Brücke, sondern einfach eine Bootsanlegestelle. Direkt dahinter befand sich ein Office von Microsoft – natürlich interessant für den IT-Freak unter uns. 💻😄

Der nächste Spot war für uns die Art Gallery. Wir hatten großes Glück, denn der Eintritt für einen Erwachsenen beträgt ca. 32 NZD. Am frühen Nachmittag gab es jedoch eine kostenlose Führung. Das war sehr interessant: Dort bekamen wir zu den Kunstwerken und Gemälden auch direkt die Hintergründe und Geschichten erzählt. Die Art Gallery enthält auch Werke von beispielsweise Pablo Picasso, die von einer wohlhabenden amerikanischen Familie aus New York gespendet wurden. Die Ausstellung trägt daher deren Nachnamen: „The Robertson Gift“. 🎨✨

Mein persönlicher Favorit ist eine Zeichnung eines Māori-Häuptlings. Die Tā moko sind traditionelle Tätowierungen, die ein Merkmal für die Identität hochrangiger Māori sind. Die schwarz-weißen Schwanzfedern des Huia-Vogels waren das höchste Statussymbol in der vorkolonialen Māori-Welt. Sie wurden im Haar getragen und waren nur Personen mit hohem Rang oder außergewöhnlichen Leistungen vorbehalten. Ein weiteres Indiz waren Kleidungsstücke aus Hundsfell mit Federn von Kiwi-Vögeln. Zudem trugen Hochrangige Bone- oder Greenstone-Schmuck (hei tiki, hei matau, kuru) als Zeichen von Rang und spiritueller Kraft. Als letztes hatten sie Waffen wie Speere.

Nach der Stadt haben wir uns einen Campingplatz gegenüber des Stadtflusses gesucht. Nachdem wir ein Malheur mit unserer Dusche hatten, haben wir die netten zwei Männer nebenan nach etwas Kleingeld gefragt. Die Männer kamen aus Tschechien und haben uns glücklicherweise 2 NZ-Dollar für die Dusche geschenkt. 🇨🇿💧Wir hatten dann fünf Minuten Zeit, um uns ganz schnell abzuduschen. 🚿⏱️
Danach ging es schon wieder los mit dem Regen. Nach dem Abendessen – einer Quinoa Bowl – ging’s direkt ins Bett. 🥗😴

Wir freuen uns auf morgen, da geht’s an einen ganz besonderen Ort.

Unser gesamter Trip in Neuseeland

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