Erste Nacht im Campervan

Was wir heute erlebt haben…

Heute Morgen haben wir unseren Campervan bei Wendekreisen abgeholt. Da wir knapp 3 Monate, bzw. genau gesagt 88 Nächte im Van verbringen, haben wir zusätzlichen Rabatt erhalten. Weitere 10% erhielten wir auf den gesamten Mietpreis durch einen vorab in Deutschland besuchten Neuseelandvortrag.

Zuerst einmal ging es zum Einkaufen. Wir waren bei PaknSave und haben uns dort komplett eingedeckt. Es hat sich angefühlt, als müsse man eine neue Wohnung einrichten. Wir mussten alles kaufen, angefangen von Salz, Toilettenpaper, Kosmetikartikel und eben Lebensmitteln. Beim Einkaufen ist uns vorallem nochmals die Freundlichkeit der Neuseeländer bewusst geworden. Die Dame an der Kasse hat in einer Gemütlichkeit die Waren abgescannt und sich während dessen mit uns unterhalten – das war die längste Zeit an der Kasse meines Lebens. Hinter uns standen Leute und Mone hat sich innerlich gedacht „hoffentlich werden sie jetzt nicht unfreundlich/sauer/genervt, dass wir solange brauchen“. Also hat sie sich am Ende bei Ihnen entschuldigt, dass sie solange warten mussten. Sie entgegneten uns, dass dies überhaupt kein Problem sei und haben uns eine schöne Reise sowie Tag gewünscht. So etwas wäre in Deutschland nicht vorstellbar…

Danach haben wir uns eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Nicht alle Fahrzeuge dürfen auf solch kostenlosen Plätzen stehen. Wir haben bei der Buchung des Fahrzeugs extra darauf geachtet, dass das Fahrzeug ein „Self-Contained“ Zertifikat besitzt – d.h. wir sind autark und haben eine Toilette an Board. Da es für uns beide das erste Mal ist, mit solch einem Gefährt zu Reisen, haben wir uns einfachheitshalber dafür entschieden. Wir haben auch noch eine Dusche und generell ist es geräumiger als ein einfaches Fahrzeug. Viele kaufen sich vor Ort ein Fahrzeug. Wir haben heute auch einen alten Toyota gesehen für 10k NZD. Der Van sah aber schon sehr heruntergekommen aus, deshalb sind wir froh, zumindest für unseren Ersten Trip, einen „hochwertigeren Van“ gemietet zu haben.

Angekommen an der ersten Übernachtungsmöglichkeit fing es direkt an zu regnen. Sehr unvorteilhaft für unerfahrene Camper wie uns – um ehrlich zu sein, der erste Tag war stark Herausfordernd.

  • Es ist ungewohnt zu zweit mit so wenig Platz auszukommen
  • völlige Überforderung mit dem Gefährt (damit meine ich nicht den Linksverkehr), denn der Van fährt sich so schwammig, wie ein Schlauchboot auf Sand. Die Gänge gehen schwer und man muss sich mehr auf das Fahrzeug konzentrieren, als dass man Zeit hat sich auf den Linksverkehr zu konzentrieren
  • durch die Höhe und die Länge des Vans, muss man immer auf passende Parkplätze oder Durchfahrten achten
  • Man weiß nicht, wo man in einer Stadt wie Auckland sein Grauwasser entleeren kann, bzw. generell wie und wo

Aber hey, wir wussten, dass es anfangs nicht einfach wird. Zumindest haben die Nudeln mit Tomatensoße und Thunfisch lecker geschmeckt.
Uuunnd wohl das beste an dem Tag, war das Kokusnuss-Wasser dirket aus der Kokusnuss 🥥.

PS: Hoffentlich haben wir uns morgen schon an den Camper gewohnt xD

Good Night! 🌛

Unser gesamter Trip in Neuseeland

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